Holzabsatz angespannt - BWV-Holz­markt­bericht vom 13.09.2021

Beitrag, 13. September 2021

Da es in den letzten zwei Wochen am Holzmarkt zu keinen gröberen Änderungen kam, ist der nachfolgende BWV-Holzmarktbericht vom 30.08.2021 weiterhin gültig.

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Die durch die Gewitterstürme entstandenen Schadholzmengen und die meist damit einhergehende großzügige Aufarbeitung aufgrund der guten Holzmarktlage überlasten derzeit die Abwicklungskapazitäten. Das einerseits unvorhersehbare hohe Holzaufkommen und andererseits die meist im August durchgeführten Betriebsrevisionen bei den Abnehmern haben die Marktsituation unerwartet verändert. Diese beiden zusammentreffenden Ereignisse haben zur Folge, dass derzeit der Holzfluss teilweise stockt bzw. sich verzögert.

Entgegen der im Juni und Juli beworbenen vorzeitigen Normalnutzung im Sommer, sollten jetzt die geplanten Nutzungen aufgeschoben werden und in Folge, in guter Abstimmung mit dem Waldhelfer, die Nutzungen Zug um Zug durchgeführt werden.

Dadurch sollten weitere lange Lagerzeiten - mit dem Risiko von Lagerschäden - an der Waldstraße verhindert und zusätzlich eine unnötige Marktüberlastung vermieden werden.  Daher gehören jetzt die Nutzungen entsprechend reduziert, um den Absatzdruck herauszubringen, damit auch im vierten Quartal auf einem angemessen Preisniveau Holz produziert werden kann.

Der Sägerundholzmarkt stellt sich aktuell sehr unterschiedlich dar: In Bayern wurden die Rundholzpreise teilweise bereits abgesenkt und in Kärnten und in Teilen der Steiermark mit September nochmals angehoben! Diese gegensätzlichen Marktentwicklungen zeigen, dass der Absatzdruck die Preisentwicklung mitbeeinflusst und dem können wir gemeinsam jetzt noch positiv gegenwirken.

Der Rundholzbedarf wird in den nächsten Monaten kontinuierlich hoch sein, nur bedarf es einer gut abgestimmten Produktionsmenge, denn wie die aktuelle Lage zeigt, können bereits geringe Mehrmengen zu einer Marktirritation führen!

 

Die nächste Information erscheint am 27. September 2021.

Waldverband OÖ